Land des Glücks

Poker ist in Südafrika genauso beliebt wie überall sonst auf der Welt. Die World Poker Tour (kurz WPT) hat mit ihrem jährlichen Turnier im Emperors Palace in Johannesburg auch den perfekten Rahmen grfunden, um für lange Zeit Gesprächsstoff zu erzeugen. Das Main Event mit einem Buy In von 3500 Dollar lockte auch diesmal eine Vielzahl von Freunden des gepflegten Pokers an und als es am dritten Tag des Events los ging, war es noch gar nicht so gut bestellt um die Chips des späteren Gewinners, Dylan Wilkerson aus den USA. Die gefürchtete Bubble war zum Glück zu diesem Zeitpunkt schon überwunden und alle Spieler hatten mindestens schon den Betrag von 5,472 Dollar sicher. Den Bully Boy erwischte bei diesem Event Johan de Graff der mit seinen Pocket Queens gegen Pocket Kings leider den Kürzeren zog, erzählt Tom uns von http://www.casinoonlinespielen.info/ Website.

Der Tanz auf dem Vulkan

Nur 17 Spieler waren es noch am letzten Tag vom Main Event, darunter auch der heimische Südafrikaner Richard Barnard. Wilkerson musste sich dabei Hand um Hand hochspielen, doch bald zeichnete sich das Duell dieser beiden Spieler ab. Bevor es jedoch zum Heads Up kam mussten erst noch einige andere Spieler die Segel streichen, darunter auch Aaron Oveton, der am zweiten Tag noch als Chipleader hoch gehandelt wurde. Im Verlauf vieler Hände konnte sich Wilkerson jedoch von Barnard absetzen und die letzte Hand wurde dann auch der Krimi auf den alle gewartet hatten.
Barnard prüfte seine Hand und fand dort

Mit weniger Chips vor ihm, als sein Gegenüber inne hatte, fackelte Barnard nicht lange und erhöhte noch vor dem Flop mit 175 000. Wilkerson gab dann ein leichtes Nicken von sich und schaute Barnard kurz in die Augen, ehe er sagte « All In ». Barnard hielt kurz inne und ging in sich bevor er einen Blick auf das Blatt von Wilkerson werfen konnte und stöhnte auf.

Mit nur drei Outs auf seiner Seite war bereits vor den Karten klar, wer als Favorit in diese entscheidende Phase gehen würde. Wilkerson schaute zuversichtlich auf den Geber und wartete gebannt und schließlich sollte er Recht behalten.

 

Ein Ausatmen später und der US Amerikaner war um gestandene 147,509 Dollar reicher. Barnard konnte trotz der Enttäuschung zumindest noch den « Trostpreis » von 85,651 Dollar für sich verbuchen.

 

Keine Second Class
Doch wenn man auch nicht gerade am Main Event teilnehmen wollte, so lieferte auch dieses WPT Turnier in Südafrika andere Möglichkeiten. Randturniere mit minimalen Buy Ins von 165 Dollar waren da auch für Spieler von anderem Kaliber interessant. Alle diese Turniere hatten dabei immer die Möglichkeit des Re Buys, was für viele Spieler immer eine gute Option darstellt. Poker verbindet ungemein und Südafrika bietet dafür stets die geeignete Bühne. Dabei wird keinesfalls nur als Format das beliebte Texas Holdem geboten, sondern auch weniger gespielte Varianten wie Omaha oder das Five Card Draw werden hier gerne gespielt. Wenn man also Poker als seine Leidenschaft hat, so sollte man sich dieses einmalige Flair keinesfalls entgehen lassen.